Ihre Ansprechperson

Hansestadt Lübeck

Justyna Zwiewka

Hansestadt Lübeck
Projektleitung Wir für die Natur, 
Teil des Verbundprojekts HOTSPOT28
hotspot28@luebeck.de

Tel. +49 (0) 451 122 3904

Hansestadt Lübeck

Die Stadtverwaltung der Hansestadt Lübeck ist verantwortlich für die Organisation und Durchführung kommunaler Aufgaben, die das Wohl der Bürgerinnen und Bürger fördern. Dazu gehören die Planung und Umsetzung von Infrastrukturprojekten, die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen sowie die Förderung von Bildung und Kultur. Ein besonderes Augenmerk legt die Stadtverwaltung auf den Klima- und Naturschutz: Sie plant umweltfreundliche Verkehrskonzepte, wie den Ausbau von Radwegen und eine Förderung öffentlicher Verkehrsmittel. Zudem engagiert sich die Verwaltung in Projekten zur Renaturierung von Grünflächen und Gewässern, um die Biodiversität zu stärken. Sie unterstützt gezielte Maßnahmen in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Auch durch ihr Engagement im Hotspotprojekt bekräftigt die Stadtverwaltung ihr Bekenntnis zu einem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und dem Schutz des Klimas für zukünftige Generationen.

© Hansestadt Lübeck (alle Fotos)

Unsere Maßnahme im HOTSPOT28
Schafe am Dummersdorfer Ufer

Das Lübsche Teilprojekt heißt Wir für die Natur und ist eine sozioökonomische Maßnahme. Das bedeutet, Förderung und Schutz der Natur erfolgen unter Berücksichtigung sozialer Interessen der Menschen. Konkret gesagt untersuchen wir, warum sich das Verhalten der Besucher:innen in Schutzgebieten nicht verbessert, obwohl es schon zahlreiche Bemühungen sowie Aufklärung gab.

Im Projektgebiet vermerken wir folgende Belastungen für die Tiere und die Natur: Spaziergänge mit unangeleinten Hunden, das Verlassen der Wege, das Hinterlassen von Abfall sowie das Picknicken und Baden an Wasserufern. 

Wir erforschen die Gründe dafür und entwickeln neue Maßnahmen. Diese Maßnahmen werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Begleitet werden wir von einem Büro für Umweltpsychologie und bauen auch Erkenntnisse der Kognitions- sowie Kommunikationsforschung ein. Unsere Methoden entfernen sich von einem Übermaß an Fakten und Informationen. Sie richten sich stattdessen nach den Fähigkeiten sowie Bedürfnissen der Zielgruppe.

Damit das Naturschutzgebiet weniger belastet wird und die Einwohner:innen dennoch eine attraktive Naherholung haben, planen wir eine Erholungslandschaft im angrenzenden Landschaftsschutzgebiet. Außerdem suchen wir nach Möglichkeiten in diesem Gebiet eine Freilauffläche für Hunde einzurichten – dafür brauchen wir allerdings die Zustimmung von Flächeneigentümer:innen.

Solche willkommenen Alternativen sollen zusammen mit weiteren Maßnahmen empfindliche Ökosysteme schützen und damit einen Beitrag zum Natürlichen Klimaschutz leisten.